Gebrüder Weiss

Langfristige Planung als Erfolgsrezept

Das internationale Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss mit Hauptsitz in Lauterach ist weltweit tätig. Unter den 170 Standorten befindet sich auch Hall in Tirol. Neben diesem ist Niederlassungsleiter Günter Schmarl zudem für die zum Gebiet gehörenden Standorte Innsbruck und Wörgl verantwortlich. Die Entwicklung und die Aussichten für Gebrüder Weiss in Tirol sind erfreulich: „Die Auftragslage für 2021 war sehr gut und schaut auch für das aktuelle Jahr sehr gut aus. Wir sind in allen unseren Logistikbereichen und unseren Lagern übervoll. Wir haben unsere Speditionsanlage in Hall in Tirol im Vorjahr noch einmal um 2.500 m² erweitert und entsprechend Ressourcen geschaffen, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein. Heuer errichten wir eine neue Speditions- und Logistikanlage in Reutte, damit wir das Außerfern perfekt bedienen können. Außerdem ist noch ein Zukauf im Unterland geplant, um auch dort besser aufgestellt zu sein.“

500 Jahre alte Geschichte

In der Firmenphilosophie von Gebrüder Weiss gibt es vier Kernwerte, wovon einer die Nachhaltigkeit betrifft. Für Günter Schmarl ist dies ein entscheidender Punkt für die Zukunft: „Unser Unternehmen hat eine über 500 Jahre alte Geschichte. Das bedeutet, dass wir grundsätzlich langfristig planen. Wir schauen sehr viel auf Ressourcenplanung und versuchen sämtliche neue Technologien zu forcieren. Das betrifft etwa die Umstellung auf Elektro-Fahrzeuge, Wasserstoff-LKWs oder den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen, die auf allen unseren neuen Betriebsgebäuden installiert werden.“

Gerade in Hall in Tirol sei schon seit längerem viel in Richtung Nachhaltigkeit investiert worden, so der Niederlassungsleiter: „Das gilt speziell für den Orange-Combi-Cargo (OCC), einem Ganzzug und unserem Aushängeschild seit 2008. Insgesamt haben wir seit diesem Zeitpunkt fast 190.000 Lkws zwischen Wien und Vorarlberg von der Straße genommen und damit ca. 110.000 Tonnen CO₂ eingespart. In Wörgl haben wir schon vor Jahren ein CO₂-neutrales Logistikterminal errichtet und versuchen in ganz Tirol alles daran zu setzen, Transportdienstleistungen ressourcenschonend zu planen und dafür die neuesten Technologien einzusetzen.“ Investitionen, die sich letztlich lohnen, ist Günter Schmarl überzeugt. Und er betont: „Finanzieller Erfolg geht meiner Meinung nach mit Nachhaltigkeit einher, denn wer jetzt bereit ist in die Zukunft zu investieren, wird einen Wettbewerbsvorteil haben. Der Start des OCC stand beispielsweise auf wackeligen Beinen. Wir haben ein zartes Pflänzchen gesät und haben heute eine schöne Rose im Garten.“

Nachhaltigkeit wird bei Gebrüder Weiss auch in der Lehrlingsausbildung und im täglichen Miteinander vorgelebt: „Wir versuchen alle unsere Mitarbeiter dahin gehend zu motivieren, die Güter weg von der Straße und hin zur Schiene zu bekommen. Es geht um die Frage, was wir tun können, um Projekte mit unseren Partnerbetrieben in diese Richtung zu entwickeln. Denn nur so können wir gemeinsam den Transit reduzieren.“

Junge Generation in Top Unternehmen

Emanuel Walser, 2. Lehrjahr, Speditionskaufmann

Durch meinen Papa habe ich schon früh Einblicke ins Transportwesen bekommen. Beim Schnuppern bei Gebrüder Weiss sind mir gleich das angenehme Arbeitsklima und die netten Mitarbeiter aufgefallen. Im 1. Lehrjahr war ich hauptsächlich in der Dispo, wo ich Ladungen einteilen und Aufträge für die Frächter schreiben musste.

Mittlerweile bin ich in der zentralen Erfassung, wo ich viel im Lager und mit den Fahrern zu tun habe. Das ist abwechslungsreich und diese vielen neuen Erfahrungen gefallen mir. Nach dem Lehrabschluss überlege ich, ob ich noch das 4. Lehrjahr für Logistik dranhänge. Für meine berufliche Zukunft habe ich bei Gebrüder Weiss viele Möglichkeiten, um mich weiterzubilden und Erfolg zu haben.

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