Brenner Basistunnel

Projektfortschritt beim Brenner Basistunnel

Mit Frühjahr 2022 sind fünf Hauptbaulose aktiv: H61 Mauls 2-3, H71 Eisackunterquerung (Projektgebiet Italien), H21 Sillschlucht, H41 Sillschlucht- Pfons und H52 Hochstegen (Projektgebiet Österreich). Insgesamt umfasst das Tunnelsystem des BBT rund 230 Tunnelkilometer. Davon sind 149 km ausgebrochen (Stand Feber 2022): 53 km Haupttunnel, 55 km Erkundungsstollen sowie 41 km sonstiger Tunnelbauwerke wie Zufahrtstunnel der Logistikstollen.

Umweltbewusstes Verhalten beim Bau um die Natur zu schonen
Der respektvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen spielt eine wesentliche Rolle bei der Planung und während des Baus beim Brenner Basistunnel. Seit Beginn der ersten Arbeiten versucht die Projektgesellschaft BBT SE, die Auswirkungen der Baumaßnahmen auf Umwelt und Natur im gesamten Projektgebiet, durch entsprechende Schutzmaßnahmen zu mindern und so gering wie möglich zu halten.
„Beim Bau des österreichischen Projektteils werden mehr als 200 unterschiedliche ökologische Ausgleichsflächen im Gebiet von Tulfes im Inntal bis Steinach am Brenner, auf einer Fläche von rund 140 ha hergestellt. Auf italienischem Staatsgebiet richtet sich der Umgang der Ausgleichsmaßnahmen nach den Projektkosten. Für die Umsetzung der Umweltausgleichsmaßnahmen entlang der BBT-Strecke im Eisacktal sind rund 50 Mio. EUR vorgesehen“, erklären die Vorstände Gilberto Cardola und Martin Gradnitzer.

Die Schutzmaßnahmen
Von der Fischrampe zur Renaturierung von Naherholungsgebieten, bis zur Errichtung von Lärmschutzwänden. Die Baustellenbereiche wurden nach außen hin durch begrünte Erddämme abgeschirmt. Dadurch wird die Verbreitung von Staub und Lärm in der Umgebung reduziert. Die Deponien für das Ausbruchsmaterial befinden sich in unmittelbarer Nähe der Portale. Sämtliche Baulose verfügen über eigene Autobahnein- und ausfahrten, somit wird der Schwerlastverkehr auf dem öffentlichen Straßennetz eingeschränkt. Darüber hinaus erfolgt der Transport des gesamten Ausbruchsmaterials sowie der meisten Baustoffe über Förderbänder oder Baustellenzüge. Durch diese besonderen Logistiklösungen konnten der Baustellenverkehr und folglich auch die Belastungen für die lokale Bevölkerung erhehblich verringert werden.

Junge Generation in Top Unternehmen

Jakob Gruber, Praktikant BBT, Schüler HTL Tiefbau, Krems an der Donau

Ich habe mich für das Praktikum beim BBT entschieden, da es mich schon immer fasziniert hat, wie man vereinfacht gesagt „Ein Loch durch einen Berg gräbt“. Mein erster Schritt dies zu erforschen war die Entscheidung in der HTL Krems den Zweig Tiefbau (Straßen-, Brücken-, Tunnelbau) zu wählen.

Mein  Praktikum  konnte ich im Baulos H21 Sillschlucht des Brenner Basistunnels absolvieren und dort bekam ich einen guten Einblick, welche Maßnahmen solch ein großes Projekt erfordert. Das Mitarbeiten mit den Geologen, Wasserbauern und Geotechnikern machte meine Tätigkeiten sehr abwechslungsreich, interessant und lehrreich. Nach Beendigung meines Praktikums fühle ich mich in meiner Entscheidung, mich im Bereich Tiefbau weiterzubilden gestärkt und freue mich zukünftig in dieser Branche tätig zu sein.

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