Ragg

Tradition mit neuer Technologie bewahren

Seit 75 Jahren kümmert sich die Ragg GmbH in Tirol vor allem um Stahlschrott und legt dabei viel Wert darauf, regional tätig zu sein. Das Unternehmen wurde 1947 von Robert Ragg in Fulpmes gegründet und 1957 von seiner Tochter Loni Mussmann übernommen und erweitert.

Geleitet wird das größte Metallrecyclingunternehmen des Landes heute von Geschäftsführerin Petra Mussmann, Enkelin des Firmengründers, mit ihrem Partner Christian Stolz. Auf 40.000 m² kümmern sich 110 Mitarbeiter vor allem um alle Abfälle, die mit Metall zu tun haben. Aber auch die Sammlung und Übernahme von Gewerbe- und Baustellenabfällen mit eigenem Containerdienst gehört zum Leistungsspektrum. Ein weiteres Standbein des Unternehmens ist die Demontage und Entsorgung von Stahlkonstruktionen und Liftanlagen. Darüber hinaus spielt auch die Verwertung von Altholz eine wichtige Rolle bei der Ragg GmbH.

Neben dem Hauptsitz in Hall verfügt das Unternehmen noch über weitere Standorte in Innsbruck mit dazugehörigem Stahlhandel, Reutte und Jochberg.

Dass auch die anderen Standorte in der näheren Umgebung liegen, ist ausdrücklich so gewollt. Die Mitarbeiter stammen größtenteils aus der Region und auch die Geschäfte wickelt man überwiegend in Tirol ab. Direkt gegenüber dem Firmengelände hat die Tiroler Rohre GmbH ihren Sitz, die zu den wichtigsten Abnehmern gehört.

In allem Alten liegt der Beginn für etwas Neues – der Rohstoff der Zukunft

Denn Produktion, Konsum und Wiederverwertung bilden einen Kreislauf, den es nicht erst seit den Tagen des umweltbewussten Recyclings gibt. „Wir sehen uns als wichtiges Bindeglied in diesem nachhaltigen Ablauf, indem wir die Voraussetzungen für Wiederverwertung und neue Produktion schaffen. Das Sammeln, Aufbereiten und Bereitstellen vorwiegend metallischer Altstoffe ist aber nicht nur wirtschaftliche Säule des Unternehmens, sondern auch verantwortungsvolle Verpflichtung gegenüber Mensch und Umwelt“, erklärt die Geschäftsführerin.

Bei aller Regionalität – für eine neue Schrottschere musste man dann aber doch bis Frankreich gehen, um das passende Modell zu finden. Letztlich fiel die Wahl auf eine Lidex-Schrottschere des Herstellers Copex. Auch wenn man die Entfernung zum Anbieter zunächst etwas kritisch sah, überzeugte die Maschine. Bis die Schrottschere in Betrieb genommen werden konnte, galt es allerdings noch, einige Hürden zu überwinden. So musste in Hall erst einmal die alte Schere abgebaut werden, da die Copex-Schere an der gleichen Stelle platziert werden sollte. Danach standen Betonarbeiten an, bei denen unter anderem Leerrohre für die zahlreichen Kabel verlegt werden mussten. Die Schere selbst ist auf Federpaketen gelagert, um Vibrationen im Boden zu vermeiden, um sowohl den Beton als auch die Umgebung zu schonen. Petra Mussmann betont, dass man im Unternehmen schon immer sehr viel Wert auf die Umsetzung von Umweltauflagen gelegt habe – oft schon, bevor es überhaupt verlangt wurde.

Junge Generation in Top Unternehmen

Mario Stadler, Schlosser

Von einem guten Freund, der bereits in der Firma arbeitete, erfuhr ich, wie abwechslungsreich und interessant die Arbeit als Schlosser bei der Firma Ragg GmbH ist. Durch meine Ausbildung in der HTL Fulpmes wusste ich, dass diese Stelle gut zu mir passen würde. Das Betätigungsfeld der Betriebsschlosser ist ein sehr vielschichtiges.

Unter anderem bediene ich die CNC/Dreh- und Fräsmaschine und die Abkantmaschine. Weiters halten wir die unterschiedlichen Behandlungsanlagen wie die Großschredderanlage in Stand. Diverse kleine Reparaturen an LKW´s und Umschlaggeräten zählen ebenfalls zu meinen Aufgaben. Mein persönlicher Plan ist es, mich im Unternehmen weiterzuentwickeln und eventuell noch unterschiedliche Schweißprüfungen abzulegen.

Ich hoffe, dass ich noch viele weitere Jahre in diesem vielfältigen Unternehmen tätig sein kann.

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