Tiroler Rohre GmbH

Nachhaltige Entwicklung als Erfolgsrezept

Die Tiroler Rohre GmbH (TRM) fokussiert sich auf ihre Kernkompetenzen, die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Rohren und Pfählen aus duktilem Gusseisen und ist dabei sehr erfolgreich. Durch den Ausbau der Stammmärkte in Zentraleuropa sowie die fortschreitende Internationalisierung konnte TRM im vergangenen Jahr ein deutliches Umsatzplus erzielen, berichtet Geschäftsführer DI Max Kloger: „Trotz pandemiebedingter Schwierigkeiten gelang es unter anderem, das 14-Millionen-Euro-Projekt in der Mongolei mit Ende 2021 zeitgerecht und zur vollsten Zufriedenheit abzuschließen. Und das trotz widriger Umstände, denn unsere Leute mussten drei Wochen in Quarantäne, bevor sie auf die Baustelle durften. Wir haben eine äußerst arbeitsintensive Zeit hinter uns, freuen uns aber auch darüber, dass die Auftragslage für 2022 wieder hervorragend ist.“ Umso wichtiger seien daher Themen wie Weiterentwicklung und Nachhaltigkeit: „Wir beschäftigen uns sehr stark mit einer Unternehmensdynamisierung und werden heuer massiv in den Standort investieren – das betrifft vor allem Prozessoptimierungen.“

Alle neuen Investitionen werden natürlich energietechnisch optimal ausgelegt und selbstverständlich vernetzt sein. Das Thema Nachhaltigkeit wird bei TRM ganzheitlich gesehen und gelebt. „Der Rohstoff für unsere Rohre und Pfähle aus Gusseisen besteht nahezu aus 100% Recyclingmaterial (Alteisen) und wird nach der Lebensdauer von hundert Jahren wieder recycelt. Durch den geringen Wartungs- und Instandhaltungsaufwand unserer Produkte während des Betriebes, wird nicht nur Verschwendung vermieden, sondern auch beim Ressourcenverbrauch und damit bei den CO₂-Emissionen gespart. Durch die optimierte Logistik mit der Anlieferung des Recyclingmaterials per Bahn und kurzer Transportwege zur Baustelle können wir einen geringen CO₂-Fußabdruck garantieren“, erläutert der Geschäftsführer der Tiroler Rohre GmbH. Ein perfektes Beispiel dafür ist die Erneuerung der Hauptwasserleitung entlang der Salzbergstraße für die Stadt Hall, mit lokaler Wertschöpfung und Fokus auf Nachhaltigkeit.

Sonnenenergie und Prozesswärme
Auch in der Fertigung wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Beispiele sind die Abluftreinigung und Abwasseraufbereitung sowie die Nutzung der Prozesswärme mit der Einspeisung in das Fernwärmenetz Hall. Auf den Werksdächern befinden sich Photovoltaik-Module mit einem Jahresarbeitsvermögen von ca. 900.000 kWh.

Junge Generation in Top Unternehmen

Franz Peter Skardarasy, 2. Lehrjahr, Metalltechniker mit Spezialisierung auf Maschinenbau

Ich habe bereits vier Semester Mechatronik studiert und da ich mich weniger fürs Programmieren, dafür umso mehr für Maschinenbau interessiere, fiel die Entscheidung zu einem Wechsel und für eine Lehre. Ich wollte in einem großen Betrieb tätig sein und nach einer Schnupperwoche bei den Tiroler Rohren – wo ich schnell selbst mitarbeiten durfte – war mir klar, dass ich hier anfangen wollte.

Als Instandhaltungstechniker sind wir für Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten von Maschinen in der Produktion zuständig.
Als Lehrling begleite ich einen Gesellen und wir wissen eigentlich nie, was der Tag bringt. Das ist abwechslungsreich und herausfordernd. Nach dem Lehrabschluss habe ich noch keine konkreten Pläne, eventuell den Meister machen, oder Maschinenbau studieren. Auch betriebsintern besteht die Möglichkeit diverse Kurse und Weiterbildungsangebote zu besuchen, was ich sehr schätze.

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