Tiroler Rohre GmbH

Investitionen und Herausforderungen

Minus vierzig Grad und enorme Höhenunterschiede mit einem Wasserdruck von 50 bar – die logistischen und technischen Anforderungen an die 55 Kilometer lange Trinkwasserleitung aus duktilen Gussrohren in der Mongolei sind enorm. Für die Tiroler Rohre ein Meilenstein, wie Geschäftsführer DI Max Kloger erklärt: „Dieses Projekt ist eine besondere Herausforderung für uns, zum einen aufgrund der Distanz und zum anderen, weil wir als Generalunternehmer tätig sind. Die erste Teillieferung in die Mongolei ist bereits erfolgt. Der Einbau der Rohre und der Bau der Wasseraufbereitungsanlage sowie der Pumpstationen werden aber im Wesentlichen 2019 erfolgen und bis Anfang 2020 fertiggestellt. Bei 65 Millionen Euro Jahresumsatz der Tiroler Rohre ist der Stellenwert dieses 14 Millionen Euro Projektes verständlich.

Hälfte des Umsatzes im Export
Für 2019 erwarten die Tiroler Rohre umsatztechnisch eine Steigerung. „Die Hälfte unseres Umsatzes erwirtschaften wir im Inland, etwa durch die kommunale Versorgung, wo wir auch in Mitteleuropa und in Südosteuropa stark vertreten sind. Im Bereich Turbine sind es ähnliche Länder die wir bedienen“, erläutert Kloger und präzisiert weiter: „Bei der Schneeversorgung und bei den Pfählen sind wir weltweit unterwegs. Der duktile Pfahl ist nach wie vor unser am stärksten wachsender Bereich, eine Erfolgsstory die sich über viele Jahre entwickelt hat. Jedes zweite Produkt, dass das Werk verlässt ist ein Pfahl."

Innovationen und neue Mitarbeiter
Ein Erfolgsrezept der Tiroler Rohre ist die Stärke in der Forschung und Entwicklung, wie das Beispiel der neuen Zementmörtelummantelung zeigt, welche ab Mai 2019 auf den Markt kommt. „Dieses Rohr ist entsprechend robust gegen Beschädigungen aller Art. Wenn man in einem Hochpreisland wie Österreich produziert, ist es unerlässlich, durch Innovationen im  Markt den Vorsprung gegenüber Billiglohnländer zu halten“, betont der Tiroler Rohre Geschäftsführer und verweist in diesem Zusammenhang auf weitere Investitionen: „Wir werden in den nächsten drei Jahren rund 11,5 Mio. Euro in neue Prozesse, Anlagen und Gebäude investieren. Damit soll einerseits der Kundenkreis erweitert, aber auch die Effizienz der einzelnen Prozesse verbessert werden. Wir sind in den letzten fünf Jahren ständig gewachsen und wollen dies auch weiterhin tun. Dazu ist es notwendig, weitere gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden. Als ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb bieten wir eine gute Ausbildungsbasis für interessierte Lehrlinge. Nach dem Lehrabschluss haben diese Mitarbeiter gute Chancen in unserem Betrieb als Facharbeiter übernommen zu werden."

Mitarbeiter-Zitate

Bei den Tiroler Rohren bin ich seit zehn Jahren angestellt und verantwortlich für den Bereich Qualitätsmanagement, aber auch für alle Zulassungen weltweit. Wir sind ein familiärer Betrieb, noch mehr seit wir unter Tiroler Führung sind. Unsere Größe als mittelständisches Unternehmen führt dazu, dass nicht alle Bereiche streng abgegrenzt sind. Das ist interessant, denn man kann und muss über den Tellerrand hinausblicken.

Christian Auer, Leitung Qualitätsmanagement
Christian Auer, Leitung Qualitätsmanagement
 
Claudia Mair, Leitung Auftragsmanagement Vertrieb Export
Claudia Mair, Leitung Auftragsmanagement Vertrieb Export

Ich bin seit März 2001 in der Exportabteilung der Tiroler Rohre beschäftigt. Nachdem wir weltweit tätig sind, ist das eine sehr interessante und umfangreiche Aufgabe. Ich bin sehr froh, Teil der Tiroler Rohre-Familie zu sein.

 
Max Kloger, Geschäftsführung
Max Kloger, Geschäftsführung

Tiroler Rohre GmbH

www.trm.at

Tiroler Rohre

Kurz & bündig

Die Tiroler Rohre entwickeln, produzieren und vermarkten als einer der größten europäischen Anbieter hochwertige Systeme aus duktilem Guss für den Wassertransport und für den Spezialtiefbau. Innovative Produktionstechnologien, langjährige Erfahrung und Kompetenz machen die Tiroler Rohre zu einem der führenden Anbieter im Bereich Wasserwirtschaft, Beschneiung, Turbinen und Spezialtiefbau.