Unternehmen, Partner und Organisatoren stellen das heurige Offene Werkstor vor

24.03.2026

Unternehmen, Partner und Organisatoren stellen das heurige Offene Werkstor vor

Bei einer Pressekonferenz in Hall präsentierten VertreterInnen der Unternehmen, des Landes, der Industriellenvereinigung, der Wirtschaftskammer und vom Stadtmarketing Hall das Erfolgsformat „Offenes Werkstor“, welches die Industrie als Innovations- und Wirtschaftskraft seit zehn Jahren mit den BürgerInnen verbindet.

Innovationsgeist und Lösungen
Für Astrid Mair, Landesrätin für ArbeitnehmerInnen, ist das Offene Werkstor eine wunderbare Gelegenheit, Einblicke in die Vielfalt, Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu gewinnen: „Unsere Betriebe sind mit Entwicklungen wie dem Fachkräftemangel, der Digitalisierung, Energie- und Rohstofffragen sowie dem ökologischen Wandel konfrontiert. Dies verlangt nach Anpassungsfähigkeit, Innovationsgeist und zukunftsorientierten Lösungen. Tirols Unternehmen begegnen diesen Herausforderungen mit Know-how, Verantwortungsbewusstsein und großem Engagement. Das Offene Werkstor macht genau das sichtbar und eröffnet interessierten Menschen wertvolle Einblicke in moderne Arbeitswelten sowie vielfältige Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten. Ich danke allen teilnehmenden Betrieben für ihre Offenheit und ihren Einsatz. Den BesucherInnen wünsche ich spannende Einblicke, viele neue Perspektiven und interessante Begegnungen!“

Begegnung und Dialog
Di (FH) Mag. Michael Mairhofer, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Tirol (IV Tirol), sieht im Veranstaltungsformat Offenes Werkstor eine gute Gelegenheit zu zeigen, was in den Betrieben alles passiert: „Ich darf zum zehnjährigen Jubiläum gratulieren, eine großartige Erfolgsgeschichte, bei der wir als IV Tirol gerne dabei sind. Wer Industrie verstehen will, muss sie erleben. Wenn Unternehmen ihre Tore öffnen, zeigen sie, was industrielle Wertschöpfung in Tirol konkret bedeutet: qualifizierte Beschäftigung, technologische Stärke und unternehmerische Verantwortung. Das Offene Werkstor schafft Raum für Begegnung und Dialog – zwischen Betrieben und Bevölkerung, zwischen wirtschaftlicher Realität und gesellschaftlichem Interesse. Die IV Tirol unterstützt dieses Dialogformat mit voller Überzeugung. Denn wo Menschen Industrie erleben, entsteht Vertrauen – und ein realistisches Bild davon, was in unseren Werkshallen täglich für den Wohlstand und die Zukunft unseres Landes geleistet wird.“

Wirtschaft erleben
Auch Rebecca Kirchbaumer, die Bezirksstellenobfrau Innsbruck-Land der Wirtschaftskammer Tirol gratuliert: „Zehn Jahre sind ein Zeichen, wie gut dieses Format funktioniert, bei der die Wirtschaftskammer Tirol von Anfang an dabei war. Diese Veranstaltung ist eine besondere Gelegenheit. Eine Gelegenheit, Wirtschaft nicht nur von außen zu betrachten, sondern sie dort zu erleben, wo sie tagtäglich stattfindet: nämlich in unseren Betrieben. Das Offene Werkstor macht sichtbar, was sonst oft im Verborgenen bleibt. Es zeigt, mit wie viel Fachwissen, Engagement und Innovationskraft in Tirol gearbeitet wird. Und es zeigt vor allem eines: Hinter jedem Betrieb stehen Menschen, die mit großer Leidenschaft das tun, was sie können. Und an Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, möchte ich die Einladung richten: Nutzen Sie diese Möglichkeit. Schauen Sie genau hin, stellen Sie Fragen und kommen Sie ins Gespräch. Sie werden viele spannende Eindrücke mitnehmen.“

Gegenseitige Wertschätzung
Für Dr. Werner Schiffner, Obmann Tourismusverband Region Hall-Wattens, ergänzen sich Wirtschaft und Tourismus in vielerlei Hinsicht: „Der Tourismus und die Verbände sind die idealen Verbindungen, um Brücken zu bauen, zwischen dem Gast, der Bevölkerung und der Wirtschaft. Mit diesem Brückenschlag versuchen wir eine gegenseitige Wertschätzung herbeizuführen. Gewerbe, Industrie, Dienstleistung und Tourismus brauchen einander, denn eine Region, in der sich ArbeitnehmerInnen wohlfühlen, ist letztlich eine Win-Win-Situation für alle. Die Investition an der Glungezerbahn ist ein gutes Beispiel dafür. Der Tourismusverband Region Hall-Wattens finanziert hier gemeinsam mit den Gemeinden, davon profitieren regionale Unternehmen, aber auch die Bevölkerung als Freizeitangebot. Wir bringen also zusammen, was zusammengehört.“

Echtes Haller Kind
Für Dr. Christian Margreiter, Bürgermeister der Stadt Hall in Tirol, ist das Offene Werkstor ein Zeichen der Transparenz welches auch für die Zusammenarbeit steht: „Zuerst möchte auch ich dem echten Haller Kind zum zehnten Geburtstag gratulieren. Ich würde mir wünschen, dass vieles so toll und gut wächst, wie das Offene Werkstor. Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s der Gemeinde gut. Das gilt nicht nur für Hall, sondern für alle Gemeinden rundum. Wenn ich mir vorstelle, wie wichtig die Wirtschaft für eine Stadt wie Hall ist, dann erschöpft sich das nicht nur in der Kommunalsteuer, ein wesentlicher Punkt, sondern vor allem auch in der Schaffung von Arbeitsplätzen und dem Angebot für die Bevölkerung nicht weit fahren zu müssen, um das tägliche Brot zu verdienen. Das Zusammenarbeiten von Kommune und Wirtschaft ist sehr wichtig. Daher sehe ich es als Verantwortung der Gemeinden an, entsprechend unterstützend zu wirken.“

Einblicke ins Transportwesen
Als Gastgeber der Pressekonferenz fungierte Günter Schmarl, Niederlassungsleiter Gebrüder Weiss, der das Engagement und die Teilnahme am Offenen Werkstor so zusammenfasste: „Unsere Intention dabei zu sein ist es, das Image der Transport- und Logistik in das rechte Licht zu rücken. Ohne geht es nicht! Die BesucherInnen sehen bei uns Außergewöhnliches, wie den TSSU-Terminal – der kombinierte Verkehr mit der Bahn. Sie werden einen guten Einblick in logistische Prozesse erhalten, in die Systemspedition – quasi den täglichen Einkauf, den jeder kennt, oder auch die Automobillogistik mit den Neufahrzeugen des Porsche Konzerns. Zugleich werden wir uns auch als Spedition präsentieren, die sehr viele Lehrlinge ausbildet, die Mitarbeiter der Zukunft.

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